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Nun ist schon Ostern geworden die Zeit geht schnell voran. Hier in Rumänien wird Ostern zweimal gefeiert. Diesen Sonntag spricht man hier von “Rumänischen Ostern” und dann in einer Woche von “Ungarische Ostern”.
Im Tageszentrum drehte sich diese Woche alles um Ostern und nächste Woche nochmals. Das gibt uns eine gute Möglichkeit das Thema Ostern etwas zu vertiefen.
Einige Kinder mussten in dieser Woche zuhause helfen, deshalb hatten wir etwa weniger Kinder als erwartet im Tageszentrum. Die Kinder genossen die etwas ruhigere Zeit und konzentrierten sich ganz den Bastelarbeiten oder dem bemalen der Ostereier.
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Mit diesen Bildern wünsche ich schöne Ostern.

 

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Seit rund einer Woche ist Judy Stevens bei uns in der JMEM Base Targu Mures zu besuch.
Judy ist eine begabte Köchin und kocht uns täglich allerlei Köstlichkeiten.
Da Judy bereits hier in der JMEM Base kocht, wollte sie gestern auch für die Kind im Tageszentrum kochen.
Das Ganze begann bereits einen Tag zu vor mit einer Einkaufsliste. Auf der Einkaufsliste standen; Tomaten, Zwiebelen, Knoblauch, Pilze, Würstchen und einiges mehr.
Die Kinder empfingen Judy mit Freude. Für einmal liessen wir die Kinder etwas kürzer Spielen als gewohnt ich sang aber trotzdem mit den Kinder. Danach liess ich dann aber freie Hand für Judy.

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Judy zeigte den Kindern wie das Gemüse und die Würstchen zum Kochen gereinigt und geschnitten werden müssen.
Die Kinder nahmen die Anleitungen von Judy ernst und halfen eifrig mit.

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Zwischen all diesen Koch arbeiten blieb gar etwas zeit um mit den Lego’s zuspielen.
Das Kochen dauerte dann aber nur kurze Zeit. Ich bereitete mit Teodora und ein paar Kindern zusammen die Tische zum Essen zu.
Dass die Kinder hungrig waren konnten wir dann kurz darauf gut erkennen.

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Judy spricht “nur” Englisch dies war kein Hindernis. Judy schaffte es mit ihrem Besuch und mit ihren Kochkünsten die Kinder zu segnen.
Vielen Dank, Judy für deinen Besuch im Tageszentrum.

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Haus01Sibiu, die Kulturhauptstadt Europas (2007) Das schöne historische Zentrum ist wohl eines der Highlights für Touristen. Moderne Gebäude, Hotels und Einkaufszentren gehören mittlerweile zum Ortsbild. Stark befahrene Strassen und die Suche nach einem Parkplatz gehören in den meisten Stadtteilen zum Alltag.
Rund 30 km ausserhalb der Stadt in Fofeldea (Hochdorf) führt eine Naturstrasse durchs Dorf. Anstelle von Autos sind eher Pferdefuhrwerke, Kühe, Schafe oder auch die Bewohner von Fofeldea auf den Strassen anzutreffen. Im Dorf sind zwei Tante-Emma Läden zu finden
Was auf Anhieb idyllisch aussieht wird beim näheren hinsehen für die Menschen in Fofeldea harter Alltag.
(Häuser wie diese auf den Bildern sind Teil des Dorfbildes)

Haus02Vom 20. Dezember bis am 3. Januar durfte ich mit einem Team (JMEM Targu Mures) den Alltag in Fofeldea hautnah miterleben. Wir wohnten in einem alten (1962) ganz einfachen kleinen Haus. Ein Haus mit einem Raum am Eingang und einem weiteren Raum, ja und kein fliessendes Wasser.
Die ersten zwei Tage war es bereits kalt aber der Winter zog dann am dritten Tag ein. Trotz dem Holzofen wurde es dann ab und zu recht frisch im Haus.
Wir wollten aber nicht nur erleben wie es sich in Fofeldea leben lässt. Wir organisierten evangelistische Kinderprogramme. Zweimal pro Woche halfen wir in der Suppenküche eine Mahlzeit für die Kinder zu kochen. Es gab einiges zu putzen und organisieren im Hause von “Fofeldea Lebt”. Aber wir genossen auch die Zeiten mit Sami und Rut (Projektleiter Ehepaar in Fofeldea).
In den vergangenen Jahren habe ich so vieles erlebt und gelernt hier in Rumänien. Dennoch hinterlässt diese Zeit in Fofeldea erneut viel erlebtes und viele Eindrücke.
collage01Die Rückständigkeit und Armut gegenüber dem westlichen Europa hat mich aufs Neue tief berührt. Trotz allem erlebte ich fröhliche Kinder in den Kinderprogrammen. Die Kleidung der Kinder mag eine echte Täuschung sein. Es sind wertvolle Hilfsgüter, jedoch brauchen diese Kinder auch Hoffnung. Hoffnung für eine bessere Bildung und ein besseres Leben.
Vielen Dank, dass ich mit der DTS (JMEM Targu Mures) nach Fofeldea durfte. Danke, dass wir dort ein wenig den Alltag des Dorfes kennen lernen durften.